The most exciting adventure of my life – USA Part I

Ich möchte Euch jetzt von dem bisher größten Abenteuer in meinem Leben erzählen. 🙂

2009 bin ich für ein halbes Jahr in die USA gegangen und habe dort gelebt. Aber von Anfang an:

2008 war ich für etwas mehr als 14 Tage in California (siehe Los Angeles) auf einer Sprachreise. Organisiert wurde das Ganze damals von einer ehemaligen Lehrerin meiner Schule, die nach Newport Beach gezogen ist und dort geheiratet hat. Sie hat für eine Gruppe von Schülern unserer Schule Gastfamilien und ein wunderbares Programm organisiert. Dazu aber an anderer Stelle mehr. Jedenfalls hat mir dieser Aufenthalt Lust auf mehr gemacht. Ich wollte die Sprache mehr erleben und neue Erfahrungen in einem fremden Land sammeln. Also habe ich meinen Eltern quasi vor vollendete Tatsachen gestellt, dass ich ein Auslandsjahr machen möchte. Nachdem ich auch meinen Vater überzeugen konnte, seine kleine und vor allem einzige Tochter in die große weite Welt zu lassen, hat die Planung begonnen.

Ich bin mit der Organisation AIFS, die in den USA wiederum mit der dort ansässigen Organisation AYA zusammenarbeitet, in mein Abenteuer gestartet. Nachdem ich bis kurz vor dem dritten möglichen Abflugtermin immer noch keine Gastfamilie zugewiesen bekommen hatte und dachte, ich müsste zu Hause bleiben, hat sich alles doch noch gefunden. Und ich sage Euch Eines: Besser hätte ich es nie im Leben treffen können. Ich habe wahnsinnig großes Glück gehabt. Gelandet bin ich im tiefsten Süden von Texas, ca. 30 Minuten von der Küste entfernt, in der wunderbarsten Gastfamilie überhaupt. Die Tochter ist wie ich ein Einzelkind und so hatte jeder von uns endlich die Schwester, die wir uns immer gewünscht hatten – ich eine kleine Schwester und sie eine große Schwester. Bevor ich zu meiner Gastfamilie gekommen bin, hatten wir für drei Tage ein von der Austauschorganisation veranstaltetes Seminar in New York City. Die Aufregung meine Gastfamilie endlich zu treffen war allerdings riesig und somit waren die drei Tage wie im Flug vergangen.

In South Texas dann habe ich viele tolle Erfahrungen sammeln können. Ich habe in der High School Tennis gespielt und habe folgende Klassen besucht: English, US History, Spanish, Biology, Health und Algebra. Um gleich einmal mit diversen Vorurteilen aufzuräumen: Man kann nicht pauschal sagen, dass das Schulsystem in den USA einfach viel schlechter ist als unseres in Deutschland. Es gibt Klassen, die viel anspruchsvoller sind als hier in Deutschland, und es gibt Klassen, in denen man sich schlichtweg langweilt, weil der Unterrichtsstoff hier Inhalt der fünften Klasse ist. Allerdings kann man das auch nicht allgemein für jede Klasse so einordnen. Das beste Beispiel bei mir war Algebra. Wir haben dort teilweise Dinge „gelernt“, die wir hier wirklich in der fünften Klasse lernen. Aber ebenso habe ich Dinge gelernt, die hier noch nicht einmal Inhalt des Mathe LK sind. Generell habe ich aus dem Unterricht dort viel mitgenommen, vor allem was Spanisch angeht, amerikanische Geschichte und die Mentalität der Menschen dort. Ich hatte das Glück, dass ich in der Nähe der Grenze zu Mexiko gelebt habe, wodurch ich die Mischung von amerikanischer und mexikanischer Mentalität sehr deutlich spüren konnte.

So viel erst einmal für heute! Das nächste Mal geht’s dann weiter… 🙂

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8 Gedanken zu “The most exciting adventure of my life – USA Part I

  1. Sehr schöner und informativer Eintrag! 🙂 Hat mir bezüglich meines Auslandsjahres sehr geholfen. Eine Frage habe ich dennoch: würdest du AIFS bzw. AYA als Organisation weiterempfehlen? Ich habe mich bis jetzt bei YFU und EF beworben, werde mich aber wahrscheinlich auch noch bei AIFS und eventuell noch bei anderen bewerben. Danke schonmal im Voraus 🙂

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    1. Vielen Dank! 🙂
      Ich kann AIFS/AYA auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Betreuung durch die Organisation sowohl vor dem Auslandsjahr als auch währenddessen war super. Ich hatte immer einen Anspruchspartner und jemanden, der meine Fragen beantwortet. 🙂
      Wo möchtest du denn am liebsten hin? 🙂

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      1. Das hört sich doch gut an! Werde die Bewerbung heute mit gutem Gewissen absenden 🙂
        Am liebsten würde ich nach Colorado kommen, weil ich ein absoluter Wintersportfan bin und es ein Traum wäre, 1 Jahr bei den Rocky Mountains zu verbringen. Da Regionen- bzw. Staatenwahl aber so unglaublich teuer ist, werde ich dies wahrscheinlich nicht machen und hoffen, dass ich durch das Angeben meiner Interessen usw. in der Bewerbung in die Region oder zumindest eine ähnliche komme 😀

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      2. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass das klappt!! Im Endeffekt kommt es sowieso primär darauf an, dass du eine tolle Gastfamilie hast und dich wohlfühlst. Wo das dann genau ist, ist zweitrangig.. 😉

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      3. Danke! 🙂 und ja, das habe ich mir auch so gedacht. Es bringt ja auch nichts, wenn man in seiner Wunschregion ist aber sich überhaupt nicht mit der Familie versteht.
        Hast du dir damals eine Region gewünscht?

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      4. Ich wäre damals am liebsten nsch California oder Florida gekommen und wollte gar nicht nach Texas, weil ich ein wenig Respekt vor dem texanischen Englisch hatte.. Aber letztendlich, wie gesagt, war es das Beste, was mir passieren konnte. 🙂

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