Transformation

Dezember 2009                              Juni 2010

Tja, was soll ich sagen? Das war ich. Links im Dezember 2009 und rechts im Juni 2010. Ich bin im August 2009 in die USA und dort ein halbes Jahr auf die High School gegangen. Gelebt habe ich in einer wunderbaren Gastfamilie (siehe Travel with me –> USA). In dieser Zeit habe ich zugenommen – stets und immer mehr. Ich konnte es mir partout nicht erklären. Ich habe jeden Tag zwei Stunden Tennis gespielt. Ich habe morgens eine kleine Schale Cornflakes mit Milch gegessen, mittags meistens nur entweder einen Apfel oder einen Energyriegel und am späten Nachmittag dann eine ganz normale Mahlzeit, die meistens weder besonders fett, noch besonders groß war. Trotzdem habe ich immer weiter zugenommen. 2010 bin ich dann wieder zurück nach Deutschland gekommen und habe einfach nicht wieder problemlos abnehmen können. Bis zu dem Zeitpunkt, in dem ich aus irgendeinem Grund beim Arzt war für einen Blutcheck. Bei der Besprechung anschließend hat sich dann herausgestellt, dass ich an einer Schilddrüsenunterfunktion leide – wie so viele Frauen heutzutage. Für alle, die sich damit nicht auskennen: Eine Schilddrüsenunterfunktion hemmt den Stoffwechsel und verlangsamt somit viele der Prozesse im Körper. Ebenso erschwert sie das Abnehmen. Und siehe da, kaum hatte ich die richtige Einstellung bei den Tabletten, konnte ich peu a peu auch abnehmen…

2014                                    2014

Das bin ich Ende des letzten Jahres – mit 20 kg weniger als auf den Bildern zu Anfang. Was habe ich gemacht? Ich bin kein Verfechter davon auf alle möglichen Sachen zu verzichten und sich Dinge zu verbieten. Also habe ich primär reduziert.. Ich habe vorher schon kaum Süßigkeiten gegessen, habe dann aber auch meinen Schokoladenkonsum sehr heruntergefahren. Ich habe versucht abends nach 18 Uhr nichts mehr oder nur noch sehr leichte Sachen zu essen, habe generell darauf geachtet, mich, sofern es möglich war, gesünder zu ernähren und darauf zu achten, was ich genau zu mir nehme. Ich habe aber nicht auf Dinge verzichtet, auf die ich Lust hatte. Ich habe mir zwischendurch trotzdem einen Burger gegönnt, ein Schnitzel, Nudeln,… Aber – und ich glaube, das ist das Allerwichtigste – ich bin vor allem diszipliniert zum Sport gegangen. Ich habe quasi von 0 auf 100 bei Mrs. Sporty begonnen. Außerdem habe ich weiterhin Tennis gespielt. Alles in allem kann ich sagen, ich habe Geduld gebraucht, bin aber mit mir jetzt völlig zufrieden. Natürlich gab es in den letzten Jahren immer Phasen und Tage, an denen ich mir nicht gefallen habe, an denen ich mich viel zu dick fand, frustriert war, weil mir irgendwelche Sachen nicht gepasst haben, die ich gerne anziehen wollte. Trotzdem hat sich mein Durchhaltevermögen bis hierher gelohnt und ich kann nur jedem von Euch sagen: Haltet durch, ihr werdet sehen, wofür Ihr das macht!!! 🙂

Advertisements

5 Gedanken zu “Transformation

  1. Hallo,

    toll, wie du abgenommen hast!
    Diese Tage, an denen man mal nicht ganz so mit sich zufrieden ist, gibt es glaub ich immer. Das kenn ich gut, auch wenn ich mich eigentlich so mag, wie ich bin. Man darf sich davon nur nicht verrückt machen lassen! 🙂

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s