Club Monet – Top oder Flop?

Club Monet – die Party zu der großen Monet-Ausstellung im Städel in Frankfurt anlässlich des Jubiläums des Museums selbst. Wow, das ist eine wirklich gute Idee! Die so gut wie einmalige riesige Monet-Ausstellung ansehen und zeitgleich ein bisschen Musik und Party – das war meine Erwartung, als ich die Einladung zu der Veranstaltung gelesen habe. Ich hatte erwartet, dieses Event würde einer Vernissage ähneln oder zumindest sehr stark in diese Richtung gehen. Aber, was soll ich sagen… Satz mit X, das war wohl nix.

Erst einmal muss ich sagen, dass sich die Monet-Ausstellung selbst wirklich lohnt und ich diese wirklich jedem nur wärmstens empfehlen kann!!! Die Chance, all diese Gemälde noch einmal zusammen an einem Ort zu sehen, wird vermutlich nicht mehr so schnell wiederkommen.

Städel IIStädel III

Nun aber zu der Veranstaltung selbst… Erster Minuspunkt war, dass wir sage und schreibe zweieinhalb Stunden anstanden, bevor wir überhaupt an die Kasse kamen, obwohl wir bereits um 19.30 Uhr in der Schlange standen (Einlass war um 20 Uhr). Klar, unser Fehler, wir waren zu spät dran, um Tickets im Vorverkauf zu bekommen, weil wir eigentlich unterwegs sein wollten dieses Wochenende, aber trotzdem finde ich zweieinhalb Stunden wirklich heftig. Vor allem standen hinter uns ja mindestens nochmal doppelt so viele Menschen an. Bis um 23.30 Uhr hatte die Schlange immer noch kein Ende genommen.

Zweiter Kritikpunkt ist Folgender: Wie ich eben gesagt habe, hatte ich Musik WÄHREND der Ausstellung erwartet. Allerdings war das absolut nicht der Fall – im Gegenteil. Die Musik, also die DJs, die Bar etc, waren im Untergeschoss mit Übergang in das Kunstinstitut nebenan. Die Ausstellung allerdings war im ersten Stock in einem ganz anderen Gebiet vom Museum. Also sind wir, als wir endlich drin waren, durch die Monet-Ausstellung gegangen, damit wir die auf jeden Fall in Ruhe ansehen können, weil gemunkelt wurde, das Museum würde um Mitternacht die Ausstellung schließen. Danach waren wir dann eigentlich schon ziemlich geschafft. Zweieinhalb Stunden anstehen ohne Essen und Getränke und dann die Ausstellung ebenfalls ohne Essen und Getränke schlauchen eben doch. Die Bar war völlig überfüllt und unsere Laune dann dementsprechend auch nicht mehr so motiviert, wie sie zu Beginn war… Meiner Ansicht nach war das Städel selbst überrascht von dem großen Ansturm auf diese Veranstaltung und deshalb völlig überfordert. Alleine die Tatsache, dass es für so viele Menschen nur zwei Kassen gab, spricht für sich.

Fazit: Wunderschöne Ausstellung, wunderschöne Gemälde, wunderschönes Museum, tolle Location, super gute Idee, allerdings eine sehr mangelhafte Umsetzung.

Städel IVStädel V

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