Washington D.C.

Heute nehme ich Euch mit nach Washington D.C., wie ich es erleben durfte. Ich fand es immer wahnsinnig beeindruckend, wenn ich das Weiße Haus im Fernsehen gesehen habe oder das Kapitol. 2009 war ich dann das erste Mal endlich selbst dort. Wie ich Euch bereits erzählt habe, war ich zum Auslandsjahr während der Schule in den USA (zu den Blogposts geht es hier und hier) und hatte die beste Gastfamilie der Welt. Mit meinen Gasteltern und meiner Gastschwester war ich dann auch im Dezember 2009 für ein langes Wochenende in Washington. 2011 war ich dann mit meinen Eltern nochmal für ein paar Tage dort.

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Während der beiden Besuche habe ich die bedeutensten Sehenswürdigkeiten versucht zu sehen. Angefangen natürlich beim Kapitol. Auf der Rückseite des Gebäudes liegt eine schöne kleine Grünfläche mit einem Wasserbecken. Steht man mit dem Rücken zur Rückseite des Kapitols, blickt man geradezu auf die National Mall, die alleridngs keinesfalls eine Shopping Mall oder ähnliches ist, sondern ein Park. Am Ende der National Mall steht das Washington Monument zu Ehren von George Washington. Im Washington Monument befindet sich oben eine Aussichtsplattform, von der man einen wunderbaren Blick über die Stadt hat. Ermöglicht wird dieser tolle Blick vor allem durch die Struktur von Washington. In der Stadt gilt, dass kein Gebäude höher sein darf als das Kapitol. Demnach kann man sehr weit sehen, sucht allerdings auch eine Skyline, die man oftmals in einer großen Stadt in den USA erwartet, vergebens.

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Der offizielle Eingang zum Capitol befindet sich auf der eher schmuckloseren Seite an einem großen Platz. Die Regierungsgebäude sind durch Tunnelsysteme alle miteinander verbunden, sodass man ungesehen und trockenen Fußes von einem Gebäude ins andere gelangen kann. Am schönsten fand ich die Library of Congress im Kapitol.

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Hinter dem Washington Monument – weiter in einer geraden Linie vom Kapitol aus gesehen – befindet sich das World War II Memorial, das wirklich sehenswert ist!

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Direkt hinter dem World War II Memorial folgt der Lincoln Memorial Reflecting Pool (siehe auf dem Bild oben vor dem Washington Monument) und direkt danach das Lincoln Memorial zu Ehren von Abraham Lincoln.

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Rund um die National Mall befinden sich außerdem noch das Korean War Veterans Memorial, das DC War Memorial, das Vietnam Women’s Memorial, die Three Soldiers, das Vietnam Veterans Memorial, das Martin Luther King Junior Memorial und das Thomas Jefferson Memorial. Außerdem befindet sich direkt neben dem Washington Monument das United States Holocaust Memorial Museum, das ich jedem ans Herz legen möchte. Unter anderem werden dort Schuhe von ehemaligen Häftlingen ausgestellt – original Geruch inklusive. Das Museum regt zum Nachdenken an und es finden sich viele Originale wieder, wobei es von Vorteil ist, wenn man dann Deutsch spricht und diese lesen kann.

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Nun fehlt in der Liste der großen Sehenswürdigkeiten noch das Weiße Haus. Im Fernsehen hat das immer riesig gewirkt und sehr imposant. Als ich das erste Mal wirklich davorstand, war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht, wie verhältnismäßig klein dieses Haus doch eigentlich ist. Nichtsdestotrotz ist es beeindruckend. So gut wie an jedem Tag finden vor dem Weißen Haus Demonstrationen aller Art – mal größer, mal kleiner – statt und im Dezember befindet sich zwischen dem Weißen Haus und dem Washington Monument bei The Ellipse der große National Christmas Tree mit vielen kleinen Weihnachtsbäumen drum herum – ein Baum für jeden Staat.

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In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne Reise nach Washington D.C.! 🙂

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3 Gedanken zu “Washington D.C.

  1. Ich liebe Washington. New York fand ich in Amerika immer am schönsten – bis ich 2013 in Washington war und mich total in die Stadt verliebt hab. Es ist dort so gemütlich, viel weniger hektisch als in New York und es gibt so viele wahnsinnig tolle Ecken 🙂 Dein Bericht lässt mein Fernweh wieder ins unermessliche Steigen 😦

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