Detox Delight – Juices all day long!

Heute möchte ich Euch von meiner Erfahrung mit der Detox Kur berichten. Ich habe mich im Vorfeld ein wenig informiert, Berichte über verschiedene Anbieter gelesen und bin letztendlich bei Detox Delight aus München gelandet. Diese Firma macht einen sehr sympathischen Eindruck und hat mir auch im Vorfeld bezüglich der Entscheidung, welchen Cleanse ich nehmen soll, und der Bestellung super weitergeholfen.
Wollt Ihr wissen, wie es mir ergangen ist? Dann lest weiter. 🙂
Entschieden habe ich mich dann für den fünftägigen Cleanse Juice Delight Easy (gibt es auch für nur 3 Tage). Dieser besteht aus 6 Säften à 500ml pro Tag, die allerdings nicht variieren. Erst wollte ich eigentlich den Cleanse Juice Delight bestellen, weil ich kein Fan von unabwechslungsreicher Ernährung bin und dachte, bei diesem Cleanse hätte ich jeden Tag andere Säfte, allerdings hat mich dann die Mitarbeiterin am Telefon darauf aufmerksam gemacht, dass dort auch nicht jeden Tag andere Säfte geliefert werden, sondern es stattdessen eine Zwischenlieferung gibt, sodass man trotzdem 3 Tage und dann nochmal 2 Tage die gleichen Säfte hat. Da muss ich Euch ganz ehrlich sagen, dass ich den deutlich höheren Preis nicht gerechtfertigt finde!

Nun erstmal zu den Fakten: Was bekommt Ihr für welchen Preis?
Juice Delight Easy kostet für 3/5 Tage 135€/220€, davon sind jeweils 30€/45€ Versandkosten, da man die Säfte per Overnight Express in einer Kühlbox bekommt.
Juice Delight kostet für 3/5 Tage 174€/290€, davon sind jeweils 30€/55€ Versandkosten.
Die Versandkosten werden natürlich nur in allen anderen Teilen von Deutschland außer München fällig, wo Detox Delight sitzt. Dort kann man die Säfte auch zur Selbstabholung bestellen.

Wenn man sich nicht ausschließlich von Säften ernähren möchte, gibt es auch die Möglichkeit, beispielsweise 4 Säfte und eine Suppe oder 4 Säfte und ein veganes Dinner zu sich zu nehmen. Ich wollte allerdings gerne ausschließlich die Säfte ausprobieren, da ich mir gedacht habe, wenn ich das mache, dann auch gleich richtig.

Jetzt also zu meinen Erfahrungen: Wie habe ich die 5 Tage erlebt? Wie ist es mir ergangen? Schmeckt das? Was war mit Hunger? Wie war meine Laune? Würde ich das wieder machen?
Und ganz wichtig: Was hat es mir gebracht?

Ich hatte mich entschieden, den Cleanse an einem Donnerstag zu beginnen. Bei der Bestellung kann man den Starttag (fast) frei wählen. Abhängig ist das natürlich davon, dass das mit der frischen Lieferung problemlos klappt. Aus diesem Grund könnt Ihr z.B., wenn Ihr nicht in München wohnt, nicht an einem Montag beginnen.
Mein Freund hat sich von meinem Experimentierwillen anstecken lassen und so kamen am Donnerstagmorgen um 8 Uhr zwei große Kühlkisten à 21kg.

Die Verpackung fand ich sehr süß, die Säfte waren sortiert und gut gekühlt. Dann ging bei mir zu Hause erst einmal das große Kühlschrank-Räumen los, da ich es ziemlich unterschätzt habe, wie viel doch 2 x 30 Säfte sind und wie viel Platz die brauchen. Letztendlich hat das aber alles wunderbar geklappt und jede Flasche hat ihren Platz in meinem Kühlschrank bekommen.


Zu der Lieferung gehört auch jeweils ein kleines Beutelchen mit Strohhalmen für jeden Saft, eine kleine Informationsbroschüre und eine Beschreibung der Säfte.

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Die Snack-Liste ist für den Fall beigelegt, dass man doch einmal Heißhunger bekommt oder das dringende Bedürfnis hat, etwas zu kauen.
Man soll die Säfte ungefähr mit einem Abstand von 2 Stunden zu sich nehmen. Meine Trinkzeiten waren ungefähr immer 9 Uhr, 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr, 17 Uhr und 19 Uhr.
Ich war ziemlich gespannt, wie mir wohl der erste Saft schmecken würde und wie der erste Tag generell werden würde.
Unbedingt beachten: Die Säfte immer gut schütteln, bevor man sie trinkt!

Anschließend meine Beschreibung der einzelnen Säfte und meine Meinung dazu:

  1. Kick-Starter:
    Morgens ging es immer los mit einer frischen Limonade.
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    In diesem Saft sind Wasser, Grapefruit, Apfel, Ahornsirup, Zitrone, Chili.
    Ich muss sagen, dass ich bei dem ersten Schluck nicht so recht wusste, was ich sagen soll. Der frische Geschmack war super, aber am ersten Tag fand ich den Chiligeschmack ziemlich dominant und da ich sehr empfindlich bin, was Schärfe angeht, habe ich mir da etwas schwer getan. Das hat sich allerdings dann während der nächsten Tage gegeben und ich fand den Saft sehr, sehr lecker und genau das Richtige für den Start in den Tag!
  2. Roots on Fire:
    Auf den zweiten Saft hatte ich mich schon aufgrund der Zutaten gefreut.
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    In diesem Saft sind Karotte, Orange, Pink Grapefruit, Kurkuma, Chili. Bezüglich des Chilis hatte ich ein wenig Angst, nachdem der erste Saft am Anfang doch recht scharf war. Meine Bedenken waren allerdings völlig unbegründet, das Chili habe ich bei diesem Saft kaum geschmeckt und scharf war der Saft auch überhaupt nicht. Wer Karotten liebt, liebt auch diesen Saft. Sehr leckerer Saft und definitiv einer meiner Lieblingssäfte des Cleanses.
  3. Heartbeet:
    Mittags ging es dann weiter mit dem dritten Saft.
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    In diesem Saft sind Apfel, Karotte, Rote Beete, Birne, Ingwer, Zitrone, Limette. Bei diesem Saft war ich am Anfang sehr skeptisch, da ich absolut kein Ingwer mag, habe mich aber eigentlich darauf gefreut, weil ich rote Beete super gerne mag. Leider wurden meine Erwartungen bei dem Saft überhaupt nicht erfüllt, da der Ingwer sehr dominant und scharf war und in der Kombination mit der roten Beete den Geschmack, den ich bei Letzterer eigentlich so gerne mag, komplett kaputt gemacht hat. Dieser Saft hat mir überhaupt nicht geschmeckt, trotzdem musste man sich dann irgendwie zwingen, auch diesen zu trinken. Da wäre ich über Abwechslung dankbar gewesen! Sehr schade.
  4. Liquid Salad:
    Als vierter Saft folgte dann der erste grüne Saft.
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    In diesem Saft sind Apfel, Orange, Fenchel, Gurke, Spinat, Weizengras. Wie auch bei den Säften davor muss ich sagen, dass man Apfel und Orange überhaupt nicht herausschmecken kann. Dieser Saft schmeckt primär nach Salatgurke, was bei einem Saft durchaus gewöhnungsbedürftig ist, aber lecker. Ich persönlich fand den Saft gut und war positiv überrascht, da ich eigentlich bisher kaum gute Erfahrungen mit grünen Säften gemacht habe.
  5. Shineapple:
    Der fünfte und zweite grüne Saft folgte dann am späteren Nachmittag.
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    In diesem Saft sind Apfel, Ananas, Stangensellerie, Gurke, Kokoswasser, Zitrone, Zitronengras. Bei diesem Saft war leider der Stangensellerie SO dominant, dass man von den anderen Zutaten eigentlich gar nichts mehr geschmeckt hat. Trinkbar, aber zusammen mit dem dritten der am wenigsten schmeckende Saft.
  6. Going CocoNuts:
    Auf den letzten Saft habe ich mich sehr gefreut.
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    In diesem Saft sind Wasser, Cashews, Kokosflocken, Agavendicksaft, Limette, Zitronengras, Himalaya Salz, Vanille. Ich hatte mir den Saft noch etwas nussiger vorgestellt, allerdings fand ich ihn auch so sehr lecker. Primär schmeckt der Saft nach Zitronengras und Limette und weniger nach Nuss oder Vanille und erinnert sehr an eine Limetten- oder Zitronentarte. Zum Abschluss des Tages war der Saft aber genau das Richtige und ich hatte immer etwas, worauf ich mich abends nochmal freuen konnte.

Am ersten Tag ging es mir unglaublich schlecht. Ich hatte vorher schon von den sog. „Detox-Symptomen“ gelesen und gehört, aber konnte mir nicht vorstellen, dass das wirklich so extrem sein kann. Ich habe neben den Säften sehr viel Wasser getrunken und dachte eigentlich, ich würde damit einigen Nebenwirkungen vorbeugen können. Das war leider nicht der Fall. Am Nachmittag des ersten Tages dachte ich, mein Kopf explodiert jeden Moment. Ich hatte solche Kopfschmerzen wie ich sie vorher kaum jemals in meinem Leben gehabt habe (abgesehen von Migräne). Außerdem habe ich gefroren als hätten wir tiefsten Winter und würden außerdem gerade in der Antarktis sitzen. Ich hatte ein Top, einen Wollpulli und eine dicke Strickjacke an und lag unter der Decke und habe trotzdem noch gefroren.
Gott sei Dank haben sich diese Symptome bei mir nur am ersten Tag gezeigt und am Morgen des zweiten Tages bin ich ziemlich fit und munter – und ohne Kopfschmerzen – aufgewacht.

Generell muss ich sagen, dass man sich erstaunlich fit und gut fühlt. Auch ein Hungergefühl konnte ich überhaupt nicht feststellen. Bevor man Hunger kriegen konnte, war es sowieso schon wieder Zeit, den nächsten Saft zu trinken.
Ein positives Gefühl hatte ich definitiv bezüglich Müdigkeit und Völlegefühl. Wer kennt das nicht? Man isst zu Mittag und danach ist man erstmal satt und der Körper hat einfach nur damit zu tun, das Gegessene zu verdauen. Man wird müde und hat sein „Mittags-Tief“. So etwas passiert einem mit den Säften natürlich nicht. Außerdem fühlt man sich um mindestens 3 kg leichter, einfach nur weil man nichts Festes isst. Ob ich während der fünf Tage abgenommen habe, kann ich Euch nicht sagen. Ich habe diesen Cleanse nicht gemacht, um Gewicht zu verlieren, sondern um zu sehen, wie das ist, was das bringt und ob ich das durchhalten kann. Deshalb habe ich mich auch weder davor, noch danach auf die Waage gestellt. Gefühlt habe ich mich in jedem Fall aber leichter. 😉

Meine Laune wurde während der fünf Tage durch die Säfte überhaupt nicht beeinträchtigt. Das Einzige, was wirklich erstaunlich ist, ist, wie sehr man über Essen nachdenken kann, wenn man nichts essen „darf“. Mir ging es jedenfalls so, dass ich plötzlich Appetit auf alle möglichen Sachen bekommen habe – von Sushi über Salat über Schnitzel über Nudeln bis hin zu Burgern. Ich glaube, das war während der fünf Tage das Schlimmste für mich.

Würde ich das wiedermachen? Jein. Wenn ich das nochmal mache, mache ich es auf jeden Fall nur drei Tage und nicht fünf – und wahrscheinlich in der Kombination der Säfte mit der Suppe oder dem Dinner.
Ich habe für mich festgestellt, dass mein Körper doch sehr viel Wert auf feste Nahrung legt, damit mein Kreislauf und alles andere gut funktionieren kann. Außerdem benötigt man einen recht flexiblen Alltag, damit man diese Saftkur auch einwandfrei durchziehen kann, ohne dass man ständig in Versuchung geführt wird und sodass man die Trinkzeiten einhalten kann. Diverse Feste und Veranstaltungen im Frühling/Sommer werden damit nämlich zur „Sperrzone“, da man ja nirgendwo etwas trinken oder essen kann. Außerdem muss man seine Säfte ja immer mitnehmen, wenn man unterwegs ist – daher empfiehlt es sich, auf jeden Fall eine kleine Kühltasche zu Hause zu haben.

Fazit: Mit Detox Delight war ich sehr zufrieden und würde sie auch jedem weiterempfehlen! Welchen Cleanse man dann macht, muss jeder für sich entscheiden. Dahingehend bietet Detox Delight auf jeden Fall genug Auswahlmöglichkeiten und kompetente Beratung. Die Qualität der Säfte ist auch super und sie sind vor allem frisch. Und nein, dieser Post ist nicht gesponsert!

In diesem Sinne wünsche ich jedem, der das ausprobieren möchte, ganz viel Spaß, Durchhaltevermögen und guten Appetit. 😉

Bei Fragen könnt Ihr Euch gerne jederzeit an mich wenden. 🙂

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3 Gedanken zu “Detox Delight – Juices all day long!

    1. Also ich kenne mich selbst in der Ernährungswissenschaft zu wenig aus, als dass ich mich zutrauen würde, eine Saftkur selbst zu mixen. Der Punkt ist der, dass in den 6 Säften, die ich hatte, pro Tag ca. 15kg Obst und Gemüse drin waren. Und ich glaube, es ist sehr schwierig, da selbst die genaue Zusammensetzung zu bestimmen, die garantiert, dass der Körper trotzdem genug von all dem bekommt, was er braucht. Aber man kann sich da sicherlich reinlesen und weiterbilden. 🙂

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